Pflichtimpfungen und Wahlimpfungen

Bei den Impfungen für Hund- und Katze wird zwischen so genannten Pflichtimpfungen (Core-Vakzine) und Wahlimpfungen (Non-Core-Vakzine) unterschieden.

Unter Pflichtimpfungen versteht man Impfungen gegen solche Erreger, gegen die nach Möglichkeit alle Tiere geimpft sein müssen. Die Notwendigkeit von Wahlimpfungen richtet sich zum einen &a. nach dem Alter und der Konstitution des Tieres. Zum anderen bestimmen jedoch auch Faktoren wie Haltungs- und Umweltbedingungen das Programm.

Die empfohlene jährliche Gesundheitsberatung einschließlich Impfberatung in der Tierarztpraxis dient der Ermittlung eines individuellen Impfprogramms. Bei jeder Impfung sowie bei der Festlegung des entsprechenden Impfintervalls (Auffrischimpfung) sind die individuelle Gefährdung des Impflings sowie die epidemiologischen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Das Motto „so oft wie nötig, so wenig wie möglich“ hat sich hier stets bewährt. Jedoch müssen etwaige Impfkomplikationen und entsprechende Refraktärzeiten von Krankheit zu Krankheit beachtet werden.

”So oft wie nötig, so wenig wie möglich“. Das ist auch das Motto der Ständigen Impfkommission (StIKo Vet)."

Die Deutschen „Impfempfehlungen für die Kleintierpraxis“ der Fachgruppe Kleintierpraxis des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (bpt) e.V. und der Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin entsprechen denen der ständigen Impfkommission (StIKo Vet.). Jedoch handelt es sich dabei nicht um gesetzliche Vorschriften, sondern um Expertenempfehlungen, denen sich aber die meisten praktizierenden Tierärzte anschließend dürften.