Behandlung

Die Behandlung erfolgt je nach Symptomen und Schweregrad wie unter dem Punkt Katzenschnupfen bereits beschrieben. Bindehautentzündungen werden mit Virushemmenden Tropfen und ggf. antibiotisch behandelt. Verklebungen und Verwachsungen von Lidern und Hornhaut müssen chirurgisch behandelt werden.

Vorbeugung

Zur Vorbeugung gegen den Katzenschnupfen empfehlen die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet.) und das Europäische Expertengremium für Katzenkrankheiten (ABCD - Advisory Board on Cat Diseases) nach der Grundimmunisierung  in der 8., 12. und 16. Lebenswoche die jährliche Auffrischungsimpfungen gegen feline Herpesviren. Dies gilt insbesondere für Katzen, die einem hohen Risiko durch Freigang, Aufenthalte in Katzenpensionen, in Mehrkatzenhaushalten und bei Ausstellungen ausgesetzt sind.

"Die Impfung bietet einen guten Schutz gegen eine Erkrankung und führt zu einer mehr als 90%igen Reduktion der klinischen Symptome. Sie reduziert die Virusausscheidung und Rezidivhäufigkeit”, erläutert Professor Etienne Thiry, Mitglied des ABCD und international anerkannter Experte für Herpesviren.

”Die Impfung gegen feline Herpesviren muss jährlich aufgefrischt werden, um eine wirksame Immunität aufrecht zu erhalten.“

Zusätzlich zur Impfung sollten gute Haltungsbedingungen, regelmäßige Hygiene und eine stressfreie Umgebung selbstverständlich sein.