Krankheitsbild

Wenige Tage nach der Infektion kommt es zu Mattigkeit, Fressunlust, Fieber und wenig später zu klarem oder eitrigem Augen- und Nasenausfluss. Es können auch schmerzhafte Bläschen und  Verletzungen am Gaumen und Zungenrand beobachtet werden. Weiterhin können gelegentlich auch Durchfall, Erbrechen und Lungenentzündungen, die mit schwerer Atemnot einhergehen, beobachtet werden. Gelegentlich können Caliciviren auch Muskel- und Gelenkschmerzen verursachen.

Die Schwere der Symptome kann je nach krankmachender Eigenschaft des Virus kaum wahrnehmbar oder ausgesprochen heftig sein. Manche FCV-Stämme verursachen auch hohes Fieber und Hämorrhagien. Infektionen mit solch virulenten Stämmen enden häufig trotz Behandlung tödlich.

In der Regel klingen nach der akuten Krankheitsphase die Symptome meist aber recht schnell wieder ab. Doch bleiben etwa 25% der Tiere dauerhaft infiziert. Das Virus persistiert dabei in den Mandeln. Bei einigen dieser Tiere kommt es dann zu chronischen Entzündungsherden in der Maulhöhle, vor allem das Zahnfleisch ist betroffen.

„Das Krankheitsbild ist vielfältig, die Schwere der Symptome je nach Virusstamm variabel. Todesfälle sind vor allem bei jungen und immungeschwächten Katzen möglich.“

Viele Katzen werden außerdem im Anschluss an eine Infektion zu symptomlosen Trägern, die Monate oder auch lebenslang Virus ausscheiden können und somit eine bedeutende Infektionsquelle für andere Katzen darstellen.

 

 

Diagnostik

Für die Diagnose FCV steht ein RT-PCR-Test oder die Virusisolation zur Verfügung.