Krankheitsbild

Die Erkrankung beginnt mit einer Schädigung der Atemschleimhaut und einer dadurch ausgelösten Entzündungsreaktion. Die ersten klinischen Symptome wie Niesen, Schniefen, Nasenausfluss, gerötete Augen und gelegentlich auch Husten, können nach 3-5 Tagen beobachtet werden. Insbesondere bei jungen Katzenwelpen können sich jedoch lebensbedrohliche Bronchopneumonien entwickeln.

Bei vielen Katzen verursacht Bb jedoch asymptomatische Langzeitinfektionen. Das bedeutet, diese Katzen sind über lange Zeiträume latent infiziert, so genannte Carrier (Träger).

„Während die Bordetellose bei erwachsenen Tieren in der Regel nach 10-14 Tagen spontan abklingt, können junge Kätzchen lebensbedrohliche Bronchopneumonien entwickeln.“

In der Regel scheint die Erkrankung bei der Katze in den meisten Fällen jedoch selbstlimitierend zu sein, denn sie klingt meist spontan nach etwa 10-14 Tagen wieder  ab. Katzen, die eine Bb-Infektion überwunden hatten, schieden den Erreger nachweislich über mindestens 19 Wochen nach Infektion aus.

Diagnostik

Die durch Bordetella bronchiseptica hervorgerufene Erkrankung kann nicht durch Adspektion oder eine Allgemeinuntersuchung diagnostiziert werden.
Dazu bedarf es der speziellen Untersuchung von Rachen- oder Nasensekrettupfern. Für die Probenahme sollten sterile Wattetupfer verwendet und in ein Aktivkohle-haltiges Transportmedium Medium verbracht werden. Anschließend erfolgt die Kultur auf einem selektiven Nährboden, z. B. Bordet-Gengou Agar.